Das Krankheitsbild des Islam

Viele Menschen hierzulande leiden unter psychischen Erkrankungen, die entweder behandelt werden oder nicht. Ich würde behaupten, dass diejenigen, die sich einer psychologischen Untersuchung unterzogen haben in der Minderheit sind. Viele leiden unter Psychoticks, die man aber im Laufe des Lebens zu bändigen lernt.

Manch eine böse Zunge würde behaupten, dass Religion eine Wahnvorstellung ist. Man hat Probleme die Lebenswirklichkeit mit dogmatischen Wertvorstellungen zu vereinbaren, deshalb befindet sich der gläubige Mensch ständig in inneren Widersprüchen, die er lösen möchte (oder nicht).

Die Konfrontation mit Religion, vor allem wenn sie auffällig auftritt, kann man nicht verhindern. Auch als Nichtgläubiger wird man zwangsläufig mit Religion konfrontiert. Sei es durch eine religiöse Erziehung aus dem Elternhaus, die man sich „abgewöhnt“ hat oder durch die alltägliche Begegnung mit gläubigen Menschen.

Nun haben wir zwei Personengruppen, die sich eigentlich von ihren Überzeugungen völlig konträr verhalten sollten. Ich behaupte jedoch, dass Teile dieser Gruppen gleichermaßen vom „Krankheitsbild Islam“ betroffen sind.
Noch ein Tipp: Wenn nun beide Gruppen sich beleidigt fühlen, brauchen sie nicht mehr weiterzulesen.

Religiöse Menschen neigen zu Fanatismus, wenn Überzeugungen klar definieren möchte. Jede Lebenssituation wird normativ betrachtet, d.h. sie wird entweder als falsch oder richtig eingeordnet. Man trennt sich von dem Falschen und widmet sich voller Inbrunst dem Richtigen. Dadurch verfestigt sich ein eindimensionales fatalistisches Weltbild, das sich auf alles übertragen lässt. Der fanatische Glaube an die einzig wahre Religion, mit seinem strikten Regelwerk und der Hervorhebung der einzig wahren Auslegung, löst bei dem Gläubigen ein psychologisches Dilemma aus. Er kann zukünftig seine Umgebung nicht mehr nach objektiven Merkmalen bewerten, sondern setzt sein Regelwerk, das ihm der Islam vorgibt, um, indem er alles nach diesem Maßstab bewertet. Dieses Verhaltensmuster bewirkt eine verzerrte Wahrnehmung der Lebenswirklichkeit, da man nicht mehr nach kritischen Gesichtspunkten seine Umgebung aufnimmt.

Und was haben Nichtgläubige damit zu tun?
Einige würden jegliche Analogien kategorisch verneinen. Aber sind da wirklich keine Parallelen zu finden? Ich behaupte immer noch ja.

Man möchte sagen, dass nichtgläubige Menschen bzw. Atheisten die Religion aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Natürlich stimmt dies zum größten Teil, aber hier muss man trotzdem einen kritischen Sachverhalt ansprechen, der einen besonderen Anteil am aufkeimenden „Krankheitsbild Islam“ hat.

Fanatismus kann nicht nur religiös begrundet werden, Fanatismus entsteht auch durch eine „Ideoligisierung der Kritik“. Was meine ich damit?

Es gibt zunächst die Religionskritik, die natürlich für den gesellschaftlichen Fortschritt von großer Bedeutung ist. Wenn diese Religionskritik jedoch mit anderen ideologischen Elementen vermengt wird, läuft man Gefahr sich dem Fanatismus zu widmen. Auf die heutige Zeit übertragen mischt man seine latente Fremdenfeindlichkeit mit einer nihilistischen anmutenden Sichtweise im Bezug auf die Religionskritik und erzeugt ein fanatisches Konstrukt, das genauso eindimensional und festgefahren ist.

Das Krankheitsbild des Islam ruft also nicht nur beim fanatischen Muslim psychologische Wahrnehmungsstörungen hervor, sondern auch beim fanatischen Nichtgläubigen, der sich mit der Psychose namens Islam „infiziert“ hat. Die Indoktrination hat bei beiden Personengruppen stark zugeschlagen, wobei alternative Sichtweisen bezüglich des Islam nicht mehr erwünscht sind. Sie sind nicht nur erwünscht, man möchte die Existenz anderer Sichtweisen bekämpfen und den einzig wahren Weg predigen. Ein Weg, den man nebeneinander geht ohne jedoch dem jeweils anderen eines Blickes zu würdigen, weil man sich im höchsten Maße verachtet. Dieser Blick, der dringend notwendig wäre, um dem eigenen Krankheitsbild namens Islam in die Augen zu sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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